Das Jahr 2026 ist gerade einmal ein paar Tage alt und einige von euch haben vielleicht so etwas wie Neujahrsvorsätze gefasst. So wie wir uns private Ziele setzen, setzen sich auch Organisationen bestimmte Ziele, die sie erreichen wollen. Die strategischen Ziele wurden vergangenes Jahr finalisiert und kommuniziert.
Anhand der Zielhierarchie können wir ausmachen, auf welcher Ebene ein Ziel gefasst wurde und daher auch, wie wichtig es ist. Wie im verlinkten Dokument ersichtlich, ist die Vision das oberste Ziel, sozusagen der Leitstern, dem wir folgen. Wie kann diese Vision wahr werden? Indem man eine Mission, also Oberziele, formuliert. Diese Oberziele sind jedoch weit gefasst und beschreiben eher den Weg, wie die Vision erfüllt wird, sodass man sie auf konkrete Unterziele herunterbrechen muss. Damit die Soziale Initiative diese wiederum erfüllen kann, braucht es praxistaugliche Maßnahmen und operative Unternehmensziele, an denen unterjährig gearbeitet wird. Diese können dann weiter auf Bereichs- und Team-, und auch auf persönliche Ziele herunter skaliert werden.
Strategische Ziele der Organisation – BSC Ziele
Langfristig, enge Verbindung zur Vision und zum Unternehmenszweck
Operative Ziele der Organisation – Unternehmensziele
Werden im Management Board einmal jährlich fixiert und quartalsweise evaluiert
Operative Ziele je Bereich
Wird von der jeweiligen Bereichsleitung festgelegt und mit der Geschäftsführung abgestimmt
Operative Ziele je Team
Wird von jeder Teamleitung festgelegt und mit der Bereichsleitung abgestimmt
Persönliche Ziele je Mitarbeiter:in
Werden im Mitarbeiter:innen-Gespräch im 1. Quartal zwischen MA:in und Führungskraft vereinbart
Sind diese Ziele definiert, möchte man im besten Fall auch wissen, ob sie denn erreicht wurden. Um auf unsere Jahresvorsätze zurückzukommen hier ein Beispiel: Ich habe mir vorgenommen gesünder zu leben, daher muss ich mir überlegen, woran ich meinen Erfolg ablesen kann. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen: Ich kann aufschreiben, wie viel Zeit ich für körperliche Betätigung aufwende oder wie viel Gramm Gemüse ich jeden Tag esse. Ich kann aber auch darauf achten, ob ich mich insgesamt wohler, energiegeladener oder aktiver fühle. Das eine ist ein quantitativer Indikator, das andere ein qualitativer. Der eine ist zählbar, der andere beschreibend.
Mit den organisationalen Zielen verhält es sich genauso. Wir müssen zuerst ermitteln, wo sich unser Ausgangspunkt befindet und wohin wir wollen – das nennt sich Zielwert. In regelmäßigen Abständen sehen wir uns an, wo wir derzeit mit unserer Zielerreichung stehen und überlegen uns, was wir tun können, um diesen Zielwert zu erreichen. Die geplanten Schritte nennen wir Maßnahmen und diese misst man anhand der festgelegten Indikatoren. Um das Ergebnis des Indikators zu verbessern, müssen konkrete Handlungen getätigt werden. Hier der anschauliche Neujahresvorsatz:
Ich habe also ein SMARTes Ziel formuliert, indem ich mir klar gemacht habe, wie ich dieses Ziel erreichen möchte. Ich weiß, wie ich die Zielerreichung messe und wo mein Zielwert liegt. Ich habe mir zum Schluss auch noch überlegt, welche Handlung dazu führt, meinen Zielwert zu erreichen.
Was ist SMART?
SMART ist ein Akronym aus den englischen Worten …
Nach diesem Muster können auch die Teamziele formuliert werden, die einige schon für das Jahr 2026 erarbeitet haben, machen Teams haben das noch vor. Die Vorlage haben wir dir und deinem Team im letzten Jahr bereits zur Verfügung gestellt, nun noch einmal überarbeitet und mit Beispielen ausgestattet. Die operativen, ausformulierten Unternehmensziele schicken wir euch zur Information spätestens zum Ende vom Quartal 1.