Soziale Initiative News

Arbeitnehmer:innenschutz im Fokus

Um diesem Anspruch bestmöglich gerecht zu werden, arbeiten wir eng mit dem ASZ – Zentrum für Arbeitsgesundheit und -sicherheit zusammen. Die ASZ-Expert:innen begleiten und unterstützen uns bei allen relevanten Themen rund um Arbeitsgesundheit und Sicherheit: von der regelmäßigen Begehung unserer Standorte über die Erstellung und laufende Anpassung von Evaluierungs- und Schutzdokumenten bis hin zur Begleitung bei Gesetzesänderungen und Neuerungen. So stellen wir sicher, dass Schutzmaßnahmen stets aktuell, wirksam und im Sinne unserer Mitarbeiter:innen umgesetzt werden.

 

Unter anderem wurde uns vor kurzem dieses Dokument Impfempfehlungen_Betreuung Kinder_Jugendliche.pdf vom ASZ zur Verfügung gestellt. Es enthält empfohlene Schutzimpfungen für alle Mitarbeiter:innen, die in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen tätig sind. Die Impfempfehlungen dienen sowohl dem Schutz der eigenen Gesundheit, als auch dem Schutz der Kinder und Jugendlichen, die uns anvertraut sind. Diese Impfungen können über das jährliche Gesundheitsbudget, das dir in der Sozialen Initiative zur Verfügung steht, abgerechnet werden

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An jedem Standort liegt eine Arbeitnehmer:innenschutz-Mappe auf, die für alle Mitarbeiter:innen frei zugänglich aufbewahrt werden soll. Zudem sind die allgemein gültigen Unterlagen auch am SharePoint zu finden: Arbeitsschutzmappe.

Mutterschutz

Ein besonderer Schwerpunkt des Arbeitnehmer:innenschutz ist der Mutterschutz. Wir freuen uns, wenn Mitarbeiter:innen Eltern werden und möchten insbesondere schwangere Mitarbeiterinnen bestmöglich unterstützen und ihre Gesundheit sowie die ihres ungeborenen Kindes schützen. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr unsere internen Abläufen verbessert und Klarstellungen vorgenommen.

Wenn eine Mitarbeiterin der Teamleitung die Schwangerschaft bekannt gibt, ist die Personalabteilung zeitnah schriftlich zu informieren, indem eine ärztliche Bestätigung des voraussichtlichen Geburtstermins übermittelt wird. Ab diesem Zeitpunkt greift automatisch der gesetzliche Kündigungs- und Entlassungsschutz und es gelten die Beschäftigungsbeschränkungen des Mutterschutzgesetzes, die konsequent einzuhalten sind. Dazu zählen unter anderem Schutzmaßnahmen wie der Mindestabstand von 20 cm zu Induktionskochfeldern, der Verzicht auf Sanitärreinigungen oder Einsätze in Raucherhaushalten. Diese Regelungen dienen nicht der Einschränkung sondern dem aktiven Schutz und der Entlastung unserer schwangeren Kolleginnen.

Um Führungskräfte und Mitarbeiterinnen dabei zu unterstützen, haben wir die entsprechenden Unterlagen überarbeitet und klarer strukturiert. So stellen wir sicher, dass alle notwendigen Schritte transparent, verständlich und rasch umgesetzt werden und sich die die Führungskraft mit der betroffenen Mitarbeiterin über vorgesehene Maßnahmen abstimmen kann. Folgende Unterlagen stehen am SharePoint zur Verfügung:

 

Die überarbeiteten Unterlagen entsprechen den aktuellen fachlichen und gesetzlichen Standard und helfen dabei, sorgfältig einschätzen und beurteilen zu können, ob und in welchem Umfang eine schwangere Kollegin die Betreuung von Familien fortführen kann. Damit stellen wir sicher, dass sowohl das Wohl der werdenden Mutter, als auch der betreuten Personen im Mittelpunkt steht. Insbesondere in der SFB und EAH bietet die neue Checkliste eine wertvolle Unterstützung für die tägliche Praxis und die Entscheidungsfindung. Alle ausgefüllten Formulare sind ehestmöglich an die Personalabteilung zu übermitteln. Das ist wichtig, um die vollständige Dokumentation sicherzustellen und damit wir im Falle einer Überprüfung durch das Arbeitsinspektorat jederzeit auskunfts- und handlungsfähig sind.

Tipp!

Um sich und sein ungeborenes Kind zu schützen ist es auch wichtig, den eigenen Immunstatus gegenüber Kinderkrankheiten (z.B. Röteln, Windpocken, Mumps, Masern) zu kennen. Davon profitiert man nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld, wenn man dort z.B. regelmäßig Kontakt mit Kleinkindern hat. Da wir als Arbeitgeberin auch hier einen Beitrag zum Gesundheitsschutz unserer schwangeren Mitarbeiterinnen leisten möchten, übernehmen wir die Kosten für etwaige Titer-Bestimmungen lt. Gefährdungsbeurteilung.

Bei Fragen zum Arbeitsschutz wende dich an deine Teamleitung, die Sicherheitsvertrauenspersonen an deinem Standort, die Personalabteilung oder an Christa Schimböck im QM, die den Arbeitnehmer:innenschutz in der Sozialen Initiative koordiniert: christa.schimboeck@soziale-initiatve.at, Tel.: 0676 841314 656

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